Schülerproteste 2019 (Welt - Euronews)

Von Melbourne bis Madrid, von Kapstadt bis Köln. Bei einem weltweiten Aktionstag haben Hunderttausende Schüler für mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz demonstriert. Kundgebungen unter dem Motto "Fridays For Future" gab es in fast allen europäischen Metropolen, darunter in Rom, Paris, London, Wien sowie in Kopenhagen und Stockholm.

Die Kernforderungen sind ein schnelles Aus für die klimaschädliche Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, keine Subventionen mehr für diese "dreckigen" Energieträger und mehr Investitionen in erneuerbare Energien aus Windkraft und Sonne.

Meiner Meinung nach der erste erfolgversprechende Anfang

2014 - Lima - wieder nichts!

Die 20. Konfernz hat wieder nichts gebracht! Hoffnungsvoll ist man gestartet. Das Abschlussdokument, der kleinste gemeinsame Nenner, ...nur Unverbindlichkeiten. Schade.

Jetzt hofft alles auf Paris - 2015. Ich auch! Die Alternative ... und nochmals das gleiche Bild:

Blick in die Zukunft der Klimakonferenzen

Das 0,38 Liter Auto

Ja, es gibt es, wenn auch nur als Studie, es legt etwa 300 km mit einem Liter Benzin zurück, ist nur 30 Kilo schwer und hat einen serienmäßigen Honda Motor eingebaut. Dieses "Auto" wurde auf im Autosalon 2011 in der Schweiz von der Hochschule der Ingenieurwissenschaffen in der Westschweiz gezeigt. http://www.klimatourblog.org/mb-uploads/docs/Dokument-19.pdf

Ich möchte es nicht haben und könnte es auch nicht bezahlen. Aber ....

Mein VW-Polo Blue Motion braucht trotz "Blue-Motion Technologie" im Winter fast 5 Liter und im Sommer knapp 4 Liter. Natürlich bin ich sehr zufrieden mit diesem Auto, es fährt "grüner" als mein alter, komfortabler VW-Bus. Die Beschleunigung ist super! Wenn ich aufs Gas steige, meine ich, ich sitze in einem Porsche und wahrscheinlich hat mein Auto auch in etwa die Werte, wie sie ein Porsche vor 25 Jahren hatte.

Eine VW Absichtserklärung hat für 2013 ein "Ein-Liter-Auto" angekündigt. Aerodynamisch, zwei Sitzplätze, mit 12 Sekunden auf 100, 500km Reichweite und über 30.000 Euro Kaufpreis! So ein Mist! Ein Hybridfahrzeug und nicht gerechnet wurde die Energie, die vor der Fahrt in einer vollgeladenen Batterie stecken muss.

Was ich will? Ich möchte weiter so mobil sein wie bisher! Ohne die Umwelt mit 9 Liter oder auch nur 4 Liter Spritverbrauch auf 100km zu belasten! Ich will nicht von 0 auf 100 in elf Sekunden! Ich will in 2-3 Stunden ins Gebirge fahren können, ganze 150km. Und einen Rucksack will ich auch mitnehmen. Das reicht!

Aber wer baut so ein Auto? Die Konzerne nicht, es würde ja trotz Carbonkarrosserie und viel Gewinn keine 10000 Euro kosten. Da kann man nichts verdienen. Auch würde der ADAC und Regierungsstellen so ein Fahrzeug gar nicht zulassen weil ja die Toteswahrscheinlichkeit bei einem durchschnittlichen Unfall mangels ausgeprägter Knautschzone von 0,0035 auf 0,0043 Wahrscheinlichkeit steigt. Aber Motorräder dürfen auch ohne Knautschzone fahren...

Fazit: noch kein Licht am Ende des Dunnels und wenn eines auftaucht, ist es wahrscheinlich der Gegenzug! Aber machen wir weiter...

Atomunfall nach Erdbeben im Japan

Egal ob Atomtechnologie oder Klimawandel, beides bedroht den Fortbestand der Menschheit gleichermaßen. Wechselweise werden die Menschen durch Klimakonferenzen, Umweltkatastrophen, Nachrichten über Demos bei Castor-Transporten, Endlagerungsproblemen oder so wie jetzt, Super-GAUs in Japan, aufgeschreckt.

Überall sucht man nach Lösungen! Aber kaum zu hören (weder von Regierungen, noch von Wirtschaft aber auch ganz selten von Umweltorganisationen wie z.B. Greenpeece) ist, dass all die Probleme nur aus dem Energiehunger unserer Gesellschaft entstehen.

Dieser Energiehunger resultiert aus unserer Bequemlichkeit, die wir gerne weiter haben möchten, aus unserem Wunsch nach Mobilität und aus unserem Drang nach dem "Mehr" und nach dem "Neuen". Das liegt wohl in der Natur unserer Wohlstand und Freizeitgesellschaft.

Mäßigung durch verminderten Verbrauch ist ein Lösung, die wohl noch niemand eingefallen ist. Stagnation oder geringerer Konsum sind negativ besetzt und wurden aus dem allgemeinen Politikervokabular gestrichen. Dabei ginge es auch anders - weniger kann auch "mehr" sein!

Cancún

Die Klimakonferenz in Cancún in Mexico - ein weiterer Schritt! Cancun schließt nicht ganz so schlecht ab wie Kopenhagen im letzten Jahr. Aber die Ziele waren auch andere. Nicht unser Planet sollte gerettet werden sondern der Uno-Prozess zur Rettung der Erde. Und das ist bei aller Unverbindlichkeit weitgehend gelungen. An das Eingemachte geht es bei der nächsten Konferenz.

Verdanken ist das zum Teil einer großen Persönlichkeit: Christiana Figueres! Ich hoffe, wir dürfen von Ihr in Zukunft weiter von ihr hören!

Christiana in Cancún

Bolivien Urlaub

Bolivien ist wohl eines der Laender, das am meisten vom Klimawandel betroffen ist. Hitze und Duerre sind weit groesser als in vergangenen Jahren. Ausserdem hat man 2010 ueber 47.000 Waldbraende registriert. Habe selbst hautnah einiges davon in in Erfahrung bringen muessen. Mein Flugzeug von Santo Cruz (Tiefland) nach Sucre konnte wegen Smog am Vormittag nicht starten. Santa Cruz erstickt im Smog von den Braenden.

Kein Wunder das Evo Morales vor einigen Monaten eine alternative Klimakonverenz ins Leben gerufen hat. Der Erfolg ist allerdings fragwuerdig. Ausserdem fragt man sich, wieviele von den Waldbraenden von den Cocabauern entfacht wurden. Wohl die Mehrzahl. Und gegen die Cocabauern geht Morales wohl nicht vor, man hoert nichts davon. Aber da kommt er ja Waldbrand in Bolivienher und das ist seine Waehlerschaft.

Nun untermotorisiert?

Seit ein paar Tagen fahre ich einen VW Polo, Blue Motion. Ein schönes Auto, grad richtig zur Aufrechterhaltung meiner Mobilität, sparsam im Verbrauch (3,5 Liter Diesel/100km) und Co2 Ausstoß unter 100mg. Laut Studien stößt ein Elektroauto nach dem deutschen Strom-Energie-Mix etwa die gleiche Menge aus (40% des deutschen Stroms werden in Kohle- und Gaskraftwerken erzeugt). Im Winter, wenn im Auto geheizt werden muss, sieht die Co2-Bilanz noch besser zugunsten des Polo aus).

Damit verhindere ich zwar nicht den Klimawandel, leiste aber einen kleinen Beitrag. Würden alle einen ähnlichen, kleinen Beitrag auf verschiedenen Gebieten leisten, würden meine beiden Enkel vielleicht in fernerer Zukunft eine lebenswertere Welt vorfinden.

VW-Polo Blue Motion

VW-Bus verkauft

Verkehrsmittel

Es ist mir schon schwer gefallen - ich habe aber den Schritt doch getan: nach 35 Jahren VB-Bus fahren habe ich meinen noch nicht mal 4 Jahre alten Bus verkauft.

Die Beweggrund war der relativ hohe CO2 Ausstoss von ca. 250mg. Meist fuhr ich allein und bewegte dabei doch 2,5 Tonnen auf den Straßen. Schön war der große Stauraum, hatte immer meinen "Hausstand" dabei, dem Winter über die Schiausrüstung, im Sommer sowieso die Bergsachen. Schön war auch der hohe Sitz und der gute Überblick

Die Zukunft ist ein kleines 3-Liter Auto mit CO2 Ausstoß unter 100mg